Papiergutscheine aus Prospekten zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie im entscheidenden Moment zuhause auf dem Küchentisch liegen. Praktischer sind da mobile Coupons. Die Vorteile für Konsumenten liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand. Man hat die Gutscheine auf dem persönlichen Smartphone schlicht immer dabei und kann sie dann, wenn man sich den Rabatt für die beworbenen Produkte sichern will, komfortabel an der Kasse durch Abscannen eines graphischen Codes (Bar- oder QR-Code) einlösen. Kein Ärgern mehr über den zuhause vergessenen Papier-Coupon.

Vorteile mobiler Coupons für Konsument und Händler

Solche mobilen Coupons, die über digitale Kanäle verteilt werden, können vor allem junge Zielgruppen wieder neu erreichen, die klassische Printkanäle und Papier-Gutscheine kaum oder gar nicht mehr nutzen. Dabei nehmen gerade jüngere Käufergruppen einen finanziellen Rabatt dankend an und sind besonders offen für das Ausprobieren neuer Produkte. Für Hersteller und Händler ergeben sich vor allem im Bereich der gezielten Ansprache einzelner Zielgruppen mit Gutscheinaktionen Vorteile gegenüber massenhaft verteilten Papiergutscheinen.

Auch insgesamt liegt Mobile Couponing im Trend. So konnte das Smartphone als Distributionskanal für digitale Gutscheine seinen Anteil an den Einlösungen in den letzten 12 Monaten laut dem aktuellen acardo Report „Der Coupon-Markt in Deutschland“ um 17% Prozent steigern.

Relevanz mobiler Coupons steigt durch exaktes Targeting

Sofern auf Seiten der digitalen Distributionskanäle genaue sozio-demographische Daten über ihre Nutzer vorliegen, sind sie besonders geeignet, gewünschte Zielgruppen gezielt mit den auf sie zugeschnittenen Coupons in Kontakt zu bringen.

Noch einen Schritt weiter geht der Ansatz, Konsumenten in einer 1:1-Kommunikation unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Targetingkriterien im passenden Moment mit Coupons auf ihrem Smartphone zu erreichen. So können mit der Location-based-Messaging Plattform o2 More Local knapp 4 Mio. registrierte Nutzer nicht nur gezielt nach Geschlecht und Alter, Kaufkraft und Wohnort, sondern auch in Abhängigkeit ihres aktuellen Aufenthaltsortes und des dort herrschenden Wetters angesprochen werden. Die Nutzung zahlreicher Targetingmöglichkeiten muss dabei nicht zwangsläufig zur „Minimierung“ der erreichbaren Zielgruppe führen. Sie ermöglicht lediglich die individualisierte und somit relevantere Ansprache mehrerer unterschiedlicher Zielgruppensegmente in einer Werbemaßnahme.

Besondere „Couponing-Momente“ erschaffen

Somit kann ein besonderer „Couponing-Moment“ geschaffen werden, der die Aufmerksamkeit für das konkrete Angebot deutlich erhöht und die Einlösewahrscheinlichkeit steigern kann. Die konkreten Kommunikationsinhalte an die individuellen Empfänger sollten sich in erster Linie an den genannten Targetingkriterien orientieren:

  • Eine inhaltliche Bezugnahme auf den Aufenthaltsorts und gegebenenfalls das aktuelle Wetter sollten stets Teil des Textes sein. Sie erhöht die Plausibilität für den Empfänger, warum er die Nachricht an genau diesem Ort erhält und stellt eine unmittelbare Verbindung zwischen der Nachricht und der aktuellen Situation des Empfängers her.
  • Je besser das Coupon-Angebot auf die angesprochene Zielgruppe abgestimmt wird, desto höher die erlebte Relevanz und in der Folge die Einlösewahrscheinlichkeit.
  • Nicht zuletzt sollte auch die Tonalität des Textes den unterschiedlichen Zielgruppensegmenten Rechnung tragen, die sich u.a. in der Wortwahl oder dem Einsatz von Emojis niederschlägt.

Fazit

Location-based Messaging stellt aufgrund seine zahlreichen Targetingoptionen und der Möglichkeit, die Kommunikation mit der Zielgruppe weitestgehend zu individualisieren, einen hervorragenden Distributionskanal für mobile Coupons dar. Durch die Ausspielung auf das Mobiltelefon erhalten die Nutzer individuell passende Angebote und haben den Gutschein in der entscheidenden Situation an der Kasse auch griffbereit.