Im dritten und letzten Teil unserer Interviewserie mit Retail-Experte Prof. Heinemann geht es um die Themen Datenschutz, Voraussetzungen für Mehrwerte und Flächenoptimierung. Wer die ersten beiden Teile verpasst hat, kann sich hier Teil 1 und Teil 2 anschauen.

7. Schrecken Datenschutz und hohe Investitionen in neue Technologien den Handel in Deutschland ab?

Bereits vor der Digitalisierung konnten Händler über Kundenkarten und Bestellungen auch Kaufdaten erheben. Heute beobachtet der Experte Verbraucher- und Handelsseitig Ängste in Deutschland, die Barrieren verursachen. Auch geringe Investitionsbereitschaft und veraltete IT-Systeme im Handel bremsen den Handel bei der Digitalisierung aus, doch, so Prof. Heinemann: "Durch Verschieben des Problems und der Herausforderung wird es nicht besser."

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8. Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit Händler Vorteile aus einer geschaffenen Datengrundlage ziehen?

"Die drei Erfolgsfaktoren im Handel waren Standort, Standort, Standort - heute kann man sagen, die Erfolgsfaktoren im Handel sind Systeme, Systeme, Systeme", erklärt Prof. Heinemann. Damit sind zum einen Systeme vonnöten, die die richtigen Daten erheben und prozessieren können, aber zum anderen auch Data Analysts und Scientists, die die Daten interpretieren können.

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9. Wie können stationäre Händler ihre Geschäfte auf der Fläche optimieren?

Die Zeiten des Bauchgefühls sind für Prof. Heinemann vorbei: "Ich würde jedem Handler raten, offen zu sein, sich den digitalen Themen nicht zu verschließen und vor allem datenbasiert zu arbeiten."

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