Das Oktoberfest ist am vergangenenen Wochenende in München zuende gegangen und zog insgesamt 6,3 Millionen Besucher an. Telefónica NEXT hat mit einer Analyse von Mobilfunk-Zelldaten untersucht, woher die Oktoberfest-Besucher am ersten Wochenende auf die Theresienwiese anreisten. Die Wiesn ist auf den ersten Blick fest in Münchner Hand. Mehr als die Hälfte aller Besucher (54 Prozent) pilgerten direkt aus München in die Festzelte.

Datenverbrauch und Herkunft der Besucher Oktoberfest 2018Infografik vergrößert anzeigen

Mehr Berliner als Augsburger auf der Theresienwiese

Deutschlandweit machten sich am 29 und 30. September insbesondere die Großstädter aus Berlin, Frankfurt und Köln auf den Weg zur Wiesn. Interessant dabei: Am ersten Wochenende waren sogar mehr Berliner als Augsburger auf der Theresienwiese unterwegsStark vertreten war auch der Rest von Bayern. So lockte das Volksfest überdurchschnittlich viele Besucher aus den bayerischen Gemeinden Hohenbrunn, Augsburg und Germering an.

Ein Blick in die Netz-Verbrauchsdaten bestätigt, dass es Menschen aus aller Welt jährlich auf das Oktoberfest zieht. So gehen 20 Prozent des gesamten Datenverkehrs auf die Nutzung durch internationale Besucher zurück, die über Roaming das o2 Netz nutzten. Hierzu zählen vor allem Kunden aus Großbritannien, Italien und den USA.

Verstehen Sie Ihre Kunden besser

 Statistik hilft Stadtmarketing, Handel und Tourismus

Die Analysetools von Telefónica NEXT werden von Verkehrssektor, Handel und Tourismus genutzt, um unter anderem den Nahverkehr oder das Einkaufserlebnis besser an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Im Tourismussektor startete jüngst ein Pilotprojekt mit der Region Chiemsee-Alpenland, um Besucherströme am Chiemsee zu messen.

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Alexander Lange, Leiter Transport Analytics Telefónica NEXT

"Stadtmarketing-Verantwortliche und Destinationen können unsere Analysen nutzen, um die Herkunft, Demographie und Aufenthaltsdauer von Touristen besser zu verstehen. Solche Daten helfen, Urlaubern und Tagesgästen bessere Angebote zu machen", erklärt Alexander Lange, Leiter Transport Analytics bei Telefónica NEXT.

Privatsphäre jederzeit geschützt

Die Daten für diese Analyse entstehen im normalen Geschäftsprozess von Telefónica Deutschland, wenn Handys, z.B. beim Surfen oder Telefonieren, mit Mobilfunkdaten kommunizieren. Die Daten werden über ein TÜV-zertifiziertes Verfahren anonymisiert, so dass kein Rückschluss auf Einzelpersonen möglich ist.

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Telefónica Deutschland hat auch den Datenverbrauch auf dem Oktoberfest genauer untersuchtInsgesamt nutzten Kunden von Telefónica Deutschland in diesem Jahr knapp 60 Terabyte Datenvolumen. Das entspricht in etwa 15 Millionen Kurzvideos (à 4 MB) oder 300 Millionen Bildern (à 200 KB), die auf dem Festgelände verschickt wurden. Dabei verbrauchten Telefónica-Kunden 2018 binnen einer einzigen Stunde deutlich mehr Datenvolumen als noch während des gesamten Oktoberfests 2010.

Headerbild: motointermedia via Pixabay