christmas-market-232203_640Die Tourismusregion Chiemsee-Alpenland sprach im Rahmen eines Pilotprojekts Tagesgäste im Einzugsgebiet des
Christkindlmarkts mit Location-based Messaging an

Ortsbezogene Werbung oder Location-based Advertising (LBA) wird häufig im direkten Umkreis des Point of Interest eingesetzt. Dabei geht es darum, Besucher, die sich z.B. im näheren Umkreis eines Restaurants befinden und der definierten Zielgruppe entsprechen, mit Angeboten dieses Restaurants anzusprechen.

LBA-Kampagne für den Weihnachtsmarkt

Telefónica NEXT ging nun für die Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland einen Schritt weiter. Denn die Tourismusregion steht vor der Herausforderung, potenzielle Besucher bereits zuhause von einem Ausflug an den Chiemsee zu überzeugen. Das kann nur gelingen, wenn den Werbetreibenden genaue Daten zum Einzugsgebiet ihrer Region vorliegen, so dass die richtige Zielgruppe im Quellmarkt entsprechend bespielt werden kann.

Im Rahmen eines Pilotprojekts hatte Telefónica NEXT im ersten Schritt das Einzugsgebiet der Urlaubsregion Chiemsee-Alpenland auf Basis von anonymisierten Mobilfunkdaten untersucht. Die Ergebnisse wurden auf dem Deutschen Tourismustag 2018 in Bonn vorgestellt und sind in diesem Blogpost zusammengefasst. Die Datenanalyse bestätigt die Herkunft von vielen Tagesausflüglern aus der Region München, machte aber auch besser nutzbares Potenzial in Berchtesgaden oder Dänemark sichtbar.

Gäste erreichen mit O2 More Local

Die Erkenntnisse der anonymen Datenanalyse zu Herkunft und Demographie der Chiemsee-Besucher überträgt nun das Smart-Media-Team von Telefónica NEXT in die Aussteuerung ortsbezogener Kampagnen, indem merkmalsgleiche Zielgruppen eingegrenzt werden. Dabei kommt Location-based Messaging per MMS und SMS mit O2 More Local zum Einsatz. Rund vier Millionen Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland sind für den Empfang von Angeboten angemeldet.

Mehr zu o2 More Local

Im Rahmen des Projekts sind mehrere Kampagnen zu unterschiedlichen Anlässen geplant. Den Auftakt bildete vor Weihnachten eine Kampagne für den Besuch des Christkindlmarkts auf der Fraueninsel im Chiemsee. Hier grenzte das Media-Team über Geofencing und demographische Targeting-Merkmale den Empfängerkreis auf Menschen aus München und dem Landkreis München ein, die mindestens 18 Jahre alt sind. Die Zielgruppe erhielt eine Werbe-MMS mit Bild des winterlichen Sees und einer Botschaft zum Weihnachtsmarkt auf der Fraueninsel.

Werbewirkung mit mobiler Umfrage gemessen

Drei Tage später wurden alle Empfänger zu einer kurzen mobilen Umfrage zur Werbewirkung eingeladen, woran sich über 700 Personen beteiligten. Die Ergebnisse zeigen, wie gut Mobile Messaging im Gedächtnis bleibt. 43 Prozent der Befragten erinnerten sich an die Nachricht zu einem Tagesausflugsziel in der Nähe von München – davon konnten 18 Prozent den Chiemsee sogar ungestützt in einem Freitextfeld benennen.

Durch die Nachricht schaffte es der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel 38 Prozent der Empfänger zu überzeugen: Sie ziehen den Chiemsee mit hoher oder sehr hoher Wahrscheinlichkeit für einen Ausflug in Betracht. „Fast ein Viertel der Befragten (23%) gab sogar an, den Christkindlmarkt entweder bereits besucht zu haben oder den Besuch konkret zu planen“, berichtet Matthias Pradl, Senior Media Sales Manager bei Telefónica NEXT, der die Kampagne betreut hat. „Insgesamt haben wir mit der Kampagne erfolgreich Menschen aus der Region München für ein stimmungsvolles Ausflugsziel in der Weihnachtszeit begeistert“, freut sich Pradl.

cyclists-847896_640Weitere Kampagnen ortsbezogene Kampagnen im Einzugsgebiet für Sommergäste sind bereits in Planung.

Region ist ein attraktives Ausflugsziel

Auch über Weihnachten hinaus konnte die Region Chiemsee-Alpenland punkten. 39 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass die Region „für mich ein attraktives Tagesausflugsziel ist“. Christina Pfaffinger, Geschäftsführerin der Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG, freut sich daher schon auf die Fortsetzung der ortsbezogenen Kampagnen: „Die Datenanalyse liefert uns gute Erkenntnisse, wie wir auch unsere Tagesgäste im Winter wie im Sommer demographisch und regional passgenau ansprechen können – entsprechende Maßnahmen sind bereits in Planung.“